Interner Bereich

Hier finden Sie Ihren
bevollmächtigten Bezirksschornsteinfeger


Schornsteinfegerinnung Pfalz und Rheinhessen
Qualitätshandwerk mit Traditionsbewusstsein
Schornsteinfegerinnung Pfalz und Rheinhessen
Qualitätshandwerk mit Traditionsbewusstsein

Der Vorstand

Personalien

Der Vorstand stellt
sich vor

Schornsteinfeger

Tätigkeitsfeld

Infos zu den Aufgaben
der Schornsteinfeger

Seite 8 von 11
2 3 4 5 6 7 8 9 10 11

Managementportal des Schornsteinfegerhandwerks

Haus und Grund Rheinland-Pfalz

Nachdem sich der Chefredakteur des Verbandsmagazins von Haus&Grund-Rheinland-Pfalz in der Juli-Ausgabe zur bevorstehenden Änderung im Schornsteinfegergesetz ziemlich negativ geäußert hat (Titel: "Kaminfegen endlich ohne Bürokratie-Staub"), hatte wir kürzlich ein Gespräch mit Herrn Manfred Leyendecker, dem Landesvorsitzenden von Haus & Grund Rheinland-Pfalz. In dem gut einstündigen Gespräch mit Herrn Leyendecker konnten wir ihm detalliert die Zusämmenhänge aufzeigen, die mit der Veränderung durch das neue Schornsteinfegergesetz verbunden sind. Da es künftig für die Hauseigentümer zu negativen Entwicklungen kommen könnte, hatte uns Herr Leyendecker gebeten, die Dinge im Verbandsmagazin aus unserer Sicht zu beschreiben. Den vollständigen Beitrag gibt es weiter unten im Download.   

Im Gebäudeenergieberater gelesen

In der aktuellen Ausgabe des Fachmagazins "Gebäudeenergieberater" gibt es einen Artikel zur Neuregelung des Schornsteinfegerwesens mit dem Titel "Abschied vom Monopol". Wenn auf der Titel nicht unbedingt verspricht ohne Polemik zu sein, so überrascht doch der Inhalt durch Präzision und fachliche Nüchternheit. Auf zwei Seiten hat der Autor, Carsten Müller-Öhring sehr detalliert die Dinge beleuchtet und - aus meiner Sicht betrachtet - sachlich richtig wiedergegeben. Die Sache ist um so bemerkenswerter, wenn man bedenkt, dass Herr Müller-Öhring Referent für Grundsatzfragen und Recht beim Zenrtralverband Sanitär, Heizung, Klima (ZVSHK) ist. Herr Müller-Öhring ist Rechtsanwalt und hält sich an Fakten! Dies war bei dem ein oder anderen Verbandsfunktionär aus dem Haus des ZVSHK in jüngster Vergangenheit nicht immer so. Den vollständigen Artikel aus GEB ist unten im Download zu finden.

 

Übrigends - die Fachzeitschrift "GebäudeEnergieBerater" erscheint alle zwei Monate. Sie ist mit 154,60 Euro im Jahres-Abo zwar nicht billig, aber derzeit das Beste, was es auf dem Energieberater-Fachgazin-Markt gibt. Interesse? Dann bitte wenden an service@gentner.de    

EnEV 2009 - Kabinettsentwurf

Das Bundeskabinett hat den neuen Entwurf für eine EnEv 2009 verabschiedet. Wie daraus hervorgeht, ist man endlich unserer langjährigen Forderung nachgekommen, den Vollzug der EnEV durch das Schornsteinfegerhandwerk zu regeln (EnEV-Text im Download: vgl. insbesondere § 26b "Aufgaben des Bezirksschornsteinfegermeisters"). Somit haben sich unsere diesbezüglichen Bemühungen endlich ausgezahlt. Nicht unerheblich ist hierbei sicherlich auch die Unterstützung durch unsere Marktpartner, die z. B. bei unserem gemeinsamen Gespräch am 14. November 2007 mit Umweltminister Gabriel verdeutlicht wurden.

Da sich die Politik offensichtlich einig ist, dass etwas geschehen muss, sollten die jetzt folgenden parlamentarischen Beratungen eigentlich kein Hindernis mehr sein.

Text aus aktuellem "Energieberater-Newsletter":

 
Im Rahmen des Meseberg-II-Pakets hat die Bundesregierung heute ihren Kabinettsentwurf der Energieeinsparverordnung 2009 auf den Weg gebracht. Über die Änderungen der Energieeinsparverordnung informierten Bundesbauminister Wolfgang Tiefensee und Bundesumweltminister Sigmar Gabriel nach der Kabinettssitzung: Tiefensee: ?Wir haben Scharfe Regelungen für den Neubau und die Altbausubstanz vor, weil wir den Neubauten vorschreiben, dass sie 30% weniger Primärenergie als bisher benötigen dürfen. Im Altbaubereich bei wesentlichen Änderungen - wenn also die Fenster ausgewechselt werden,  die Fassade in Angriff genommen oder das Dach umgebaut wird - werden dieses 30% auch zum Zuge kommen.? Tiefensee: ?Wir erwarten eine deutliche Steigerung bei der Umrüstung von Nachtspeicherheizungen, die wir bis 2020 für die Gebäude nicht mehr zulassen werden,  die mehr als sechs Wohnungen haben. Tiefensee: ?Mit diesen scharfen Regelungen wollen wir erreichen, dass zügiger umgebaut wird und die Investitionsquote von 2,7% auf 3,0% steigt und damit Energieverbrauch und CO2-Ausstoß gesenkt wird.?


 
Gabriel: ?Manches was wir bisher in die EnEV hineingeschrieben haben, ist in der Praxis ohne Wirkung geblieben. Wir haben ein massives Vollzugsdefizit in Deutschland. Wir haben jetzt dafür gesorgt, dass bei Neubauten und bei Altbautensanierungen die Bauunternehmen den Bauherren schriftlich bestätigen müssen, dass sie gemäß den Vorschriften der Energieeinsparverordnung gebaut haben. Stellt sich hinterher bei einer Überprüfung heraus, dass das nicht eingehalten worden ist, sind die Bauunternehmer regresspflichtig. Das haben wir zum ersten Mal in der EnEV geregelt. Schornsteinfeger überprüfen künftig nicht nur nach der Feuerstättenverordnung die Sicherheit der Feuerstätten, sondern sie überprüfen auch, ob entsprechend der EnEV ein Haus saniert oder neu gebaut wurde. Im Falle der Nichteinhaltung der EnEV zeigen sie dies dem zuständigen Bauamt an. Das Bauamt hat dann die Möglichkeit, den Bauherren entsprechend anzuweisen, dass die EnEV nachträglich eingehalten wird. Bei Ein- und Zweifamilienhäusern und den spezifischen Nachrüstempfehlungen, die nichts mit Sanierungen zu tun haben, ist es in der Tat so, dass die Schornsteinfeger hier Hinweise geben. Bei Mietshäusern gilt es ganz generell so, dass die Schornsteinfeger es beim Bauamt anzeigen müssen, wenn die  Energieeinsparverordnung nicht eingehalten ist. Die Bundesländer können dafür Bußgelder von bis zu 50.000 Euro verhängen.? 


 
Ursprünglich sieht das in Meseberg verabschiedete Integrierte Energieund Klimaprogramm (IEKP) eine ?2008/2009-Novelle? der EnEV vor. Mit einem Inkrafttreten Anfang 2009 ist allerdings nicht mehr zu rechnen. Der Kabinettsentwurf wird jetzt dem Bundesrat zugeleitet. Eine Befassung auf der letzten Sitzung vor der Sommerpause am 4. Juli ist unrealistisch, ebenso eine Befassung unmittelbar nach der

Sommerpause (19. September) kurz vor der Landtagswahl in Bayern am 28. September 2008. Zudem muss das Energieeinsparungsgesetz noch geändert werden, bevor die Bundesregierung den EnEV-Kabinettsentwurf überhaupt erlassen könnte. Mit einer Übergangsfrist von  mindestens sechs Monaten wird die EnEV2009 damit mindestens zu einer ?EnEV2009,5?.
Im Download zu diesem eMail der Kabinettsentwurf zur EnEV 2009
 
Michael Bauer
LIV RLP Medien und Öffentlichkeitsarbeit 

Ausbildung

Beruf Schornsteinfeger

Infos zur Ausbildung
zum Schornsteinfeger

Energieberatung

Die Umwelt schonen

Infos zur
Energieberatung